quer durchs Fotoalbum…

•20. November 2009 • Kommentar schreiben

ich habe ein paar meiner Lieblingsfotos in einem Picasa-Webalbum veröffentlicht.

http://picasaweb.google.de/fristylepictures/querbeet

Viel Spaß beim stöbern!

Kürbis-Aktivitäten

•17. November 2009 • Kommentar schreiben

Am Wochenende gabs Kürbisgratin mit Kräutern! hjam, lecker! leider zu schnell weg, um es noch zu fotografieren :-)

und wir haben jetzt einen neuen Mitbewohner auf dem Balkon:

mein neues Spielzeug …

•13. November 2009 • Kommentar schreiben

Heute morgen hat mir der Postbote mein neues Canon 55-250 IS Objektiv direkt vor die Füsse fallen lassen, weil er viel zu schwungvoll um die Ecke kam. Und miserabel verpackt war es auch noch, ein viel zu großer Karton ohne irgend ein Füllmaterial drin! Dann werde ich mich jetzt mal ans Testen machen, ob es den Sturz gut überstanden hat …

meine Testreihe am Rhein… (Dank Image Stabilisator alle ohne Stativ)

IMG_7732

IMG_7721

IMG_7749.CR2

IMG_7754

meine große Schachtel mit Novemberplänen

•11. November 2009 • Kommentar schreiben

ich habe eine Schachtel mit erster Hilfe gegen Schlechtwetter/Nebel/Regen/Frühdunkel/Späthell-Novemberblues:

-noch mehr heiße Schokolade trinken als sonst
-schon mal die erste Ladung Vanillekipferl und Orangenkekse backen
-ein gemütlicher Kuschelabend mit guter Musik
-viel arbeiten, weil einem das Wetter dann egal sein kann
-eine Kette aus Moosachat und Silber auffädeln, die zu meinem grünen Pulli passt
-das Kürbisgratinrezept ausprobieren
-auf eine Postkarte aus Argentinien warten
-Schokofondue machen
-mal wieder ins Kino gehn
-Mittagsschläfchen halten
-mir endlich das Teleobjektiv kaufen, dass ich schon so lange haben will
-Die Beute meines letzten Stadtbüchereibesuchs lesen: David Mitchell: Der Wolkenatlas, Zadie Smith: On Beauty, Nick Hornby: Slam, Paula Fox: Lauras Schweigen
-selber Spätzle reiben
-mich darauf freuen, mit meinen Freunden und dem neuen Teleobjektiv 3 Tage nach Paris zu fahren

Herbstnebel

•29. Oktober 2009 • Kommentar schreiben

Der berühmt-berüchtigte Nebel hat Konstanz schon wieder voll im Griff. Heute habe ich eine dicke Nebelwolke auf frischer Tat ertappt, als sie sich gerade über Konstanz gelegt hat:

Nebel1

vorher/nachher

Nebel4

*

IMG_7633

*

Nebel2

*

IMG_7645

David Gray

•26. Oktober 2009 • Kommentar schreiben

… begleitet mich heute nachmittag …

Literaturtage Konstanz – Angelika Overath

•20. Oktober 2009 • Kommentar schreiben

Am Samstag war ich bei der Lesung von Angelika Overath – Flughafenfische. Passend zum Buch fand die Lesung im Hangar am Konstanzer Flugplatz statt, man saß neben einem Ultraleichtflugzeug, und das Lesepult war ein umfunktionierter Flugzeugflügel. Die passende Atmosphäre also für den Roman, in dem von Begegnungen verschiedener Personen an einem riesigen Riff-Aquarium in einem großen Flughafen erzählt wird.

Angelika Overaths Roman hat eine schöne, subtile Metaphorik, das Aquarium spiegelt das Durcheinander der Reisenden im Flughafen, das Alleinsein zwischen vielen. Wie exotische Fische gleiten die Reisenden durch das gläsernde Flughafengebäude, zielstrebig, fremd, kommunikationslos, ohne einander zu begegnen.  Während dieser Vergleich sehr gelungen ist, ist Overaths Sprache an anderen Stellen für meine Begriffe zu überladen. Scheinbar bedeutungsschwer und verschnörkelt, bleiben die bildhaften Beschreibungen manchmal ohne eine wirkliche Aussage.  Andere Textauszüge wiederum haben mir sehr gut gefallen, beispielsweise wie der Ex-Mann der Protagonistin beschrieben wird: er ist ein „bügelfreier Mann“, glatt und immer sehr gut angezogen,  und als Pilot scheinbar der Welt enthoben.
Ich weiß noch nicht, ob ich das Buch später noch ganz lesen werde – aber Auszüge daraus in einer Flughafenhalle zu hören, war auf jeden Fall ein besonderes Erlebnis.
IMG_0519

Spätsommer am Bodensee…

•13. Oktober 2009 • Kommentar schreiben

Ich habe schon lange nicht mehr geschrieben, weil mir zur Zeit sowohl die Inspiration als auch die Muße fehlt. Am Wochenende war ich in München, und ich würde gerne wie immer ein paar schöne Fotos hochladen, aber diesmal ist kein einziges Foto entstanden, weil es die ganze Zeit geregnet hat. Aber der Besuch im Deutschen Museum war toll! man glaubt es kaum, aber ich bin irgendwie in der Physikabteilung hängen geblieben. In diesem Museum könnte ich Tage verbringen, so spannend sind die Dinge dort aufgemacht. Wie selbstverständlich man doch viele Dinge benutzt, ohne genau zu wissen wie sie funktionieren…

Da ich keine Bilder von München habe, gibts stattdessen noch ein paar Spätsommer-Bodenseebilder. Vor kurzem haben wir der gegenüberliegenden Seeseite einen Besuch abgestattet, erst die Aussicht vom Haldenhof aus genossen, dann unterwegs bei einem Obststand eine Riesenmenge Zwetschgen für Zwetschgenkuchen gekauft, und schließlich in Dingelsdorf direkt am See noch Kaffee und Kuchen gegessen …

 

Dingelsdorf

Dingelsdorf

Die letzten Sommerstunden genießen (am Steg in Dingelsdorf)

gerade gelesen…

•29. September 2009 • Kommentar schreiben

und ganz begeistert davon: Gustav Meyrink – Der Golem.
Ideal für die kommenden nebligen und unheimlichen Herbstabende!!

Meine Zeit in Stuttgart – eine Bilanz

•12. September 2009 • Kommentar schreiben

Nun ist sie rum, meine schöne Zeit in Stuttgart! Zeit also, eine kurze Bilanz zu ziehen:
Obwohl ich nur 3 Monate dort war, fällt mir jetzt der Abschied wieder schwer: ich habe viele nette Leute und eine tolle Stadt kennengelernt! Ich habe einiges in Stuttgart unternommen, aber leider hab ich es nicht ganz geschafft, meine zugegebenermaßen ziemlich lange To-Do Liste der Dinge die ich noch in Stuttgart sehen wollte, vollständig abzuhaken.

Nach Feierabend bin ich oft durch durch die Königsstraße, über den Schloßplatz, die Kulturmeile und durch den Schloßpark gebummelt. Gerade die Kulturmeile und der Schloßpark haben mir am besten gefallen: in der Mittagspause habe ich oft die Schildkröten im Teich im Schl0ßpark besucht und bin unter den alten Bäumen spazieren gegangen.

Auch das Weinbaumuseum Stuttgart habe ich natürlich sehr genau kennengelernt, und habe viel neues über Wein und Weinanbau, über die Stuttgarter Weintradition und die Stuttgarter Weinberge erfahren. Die Weinwanderung zur Württembergischen Grabkapelle (von dort hat man eine sehr schöne Aussicht über Stuttgart) hat mir sehr gut gefallen. Auch die Krimilesung von „Bienzle Kommissar“ Dietz-Werner Steck und Drehbuchautor Felix Huby fand im Weinbaumuseum statt, und so hatte ich die Gelegenheit, eine bekannte Persönlichkeit Stuttgarts live zu erleben. Und Bei mehreren Weinproben und auf dem Stuttgarter Weinfest konnte ich feststellen, dass der Württembergische Wein viel besser ist als ich immer gedacht habe!

Außerdem war ich im Theater, in „Elvis lebt. Und Schmidt kann es beweisen“.  Das Stück hat mir gut gefallen, obwohl ich nicht unbedingt ein großer Harald Schmidt Fan bin. Es war eine wilde Mischung aus Theater, politischem Kabarett und  Musical, mit rasant durcheinandergeworfenen Themenschnipseln über die RAF, Elvis, Stuttgarter Theatergeschichte, Goethe, Brecht, Hitler und Memphis… ziemlich anspruchsvoll und sehr unterhaltsam!

Auch in dem hübschen Schillerstädtchen Marbach war ich, allerdings hat es hier nur für einen kurzen Stadtbummel gereicht.  Ins LIMO, (Literaturmuseum der Moderne) und ins Schillermuseum habe ichs leider nicht geschafft, das muss ich aber unbedingt noch irgendwann nachholen.

Außerdem war ich im Kunstmuseum Stuttgart, die Sammlung des Museums ist sehenswert, insbesondere die Otto-Dix Sammlung. Die Staatsgalerie habe ich mir ebenfalls angesehen, auch hier lohnt sich die Sammlung des Museums. Die beiden Sonderausstellungen „Film und Foto – Eine Hommage“, die die große Film- und Fotoausstellung des Werkbundes von 1929 nachstellt, und „Wie wohnt die Königin? Das Olga-Album“, waren beide nicht so unbedingt sehenswert.

Der Besuch im Planetarium hat mir ebenfalls sehr gut gefallen – gibt es etwas schöneres als sich in einem bequemen Sessel zurückzulegen, in einen großen Sternenhimmel zu schauen und sich dabei etwas über Astronomie erzählen zu lassen?

Leider habe ich es nicht geschafft, in die Oper zu gehen, denn da kam mir leider die Sommerpause dazwischen. Außerdem stehen noch das Lindenmuseum, das Deutsche Literaturmuseum, die Wilhelma und der Fernsehturm auf meiner Liste. Ich muss also bald mal wieder nach Stuttgart!

Zum Abschied gibts noch ein paar Fotos vom Schlossplatz und der Kulturmeile:

das Neue Schloss

die Jubiläumssäule

der Schlossplatz

Herzog Christoph von Württemberg :-)

das Kunstmuseum

auf dem Schlossplatz

die Oper

Literaturtage Nordschwarzwald – Peter Härtling

•6. September 2009 • Kommentar schreiben

Am Freitag war ich bei der Eröffnungsveranstaltung der Literaturtage Nordschwarzwald in Freudenstadt. Zum Auftakt kam gleich der bekannteste Autor zu Wort: Peter Härtling, der seit 1974 als freier Schriftsteller arbeitet und hauptsächlich durch seine Kinderbücher Das war der Hirbel und Ben liebt Anna berühmt wurde. Er hat aber auch Erwachsenenromane, Gedichte und Essays geschrieben; am Freitag las er einige Gedichte, und Ausschnitte aus seinem neuesten Buch, O’Bär an Enkel Samuel. Eine Erzählung mit fünf Briefen vor. In dem Buch geht es um eine enge Beziehung zwischen Enkel und Opa,und wie der Enkel bei seinen ersten Sprechversuchen den Opa inspiriert und ihm hilft, seine Schreibblockade zu überwinden. Das Buch ist sehr behutsam und lustig geschrieben, und ich habe es auf meine Liste der „noch zu lesenden Bücher“ gesetzt. Peter Härtling hat eine sehr angenehme Erzählstimme, der man stundenlang zuhören kann.  Auch die musikalische Umrahmung mit Werken von Schubert hat sehr schön gepasst. Und der pünktlich vor dem Veranstaltungsbeginn einsetzende heftige Regen und der eiskalte Wind in Freudenstadt ließen schon eine herbstliche Stimmung aufkommen, genau richtig also für gemütliche Leseabende …

Um euch auch ein bisschen Lust aufs Lesen zu machen, hier das Gedicht, das mir bei der Lesung am Freitag am besten gefallen hat:

Der letzte Elefant

Ich bin der letzte Elefant.
Vor hundert Jahren fand
Mich ein schwarzer Prinz und band
An seinen Traum mich fest.
Der Prinz ist tot. Und meine Haut
Ist schwarz, vom Wetter angeraut.
Auf meinem Rücken war ein Haus gebaut-
Dort saß mein Prinz und hielt mich fest.
Ich konnte tanzen. Ich war leicht.
Man hat mich einst von Hof zu Hof gereicht:
Seht diesen Elefanten, dem kein andrer gleicht!
Und zog mir bunte Decken über für das Fest.
Dann kam der Brand, der Elefantentod.
Die Wälder sanken ein, und auch die Märchen starben.
Die Häuser wurden schwarz, die Erde rot-
Das letzte Fest war wild in seinen Farben.
Die Prinzen starben und die Löwen auch.
Die Tore schlugen zu, das Reich zerfiel.
Der Zauberer versuchte es mit Götterrauch,
Doch jenem Gott war’s nur ein Spiel.
Ich bin der letzte Elefant.
Mein Prinz ist tot. An einem Strand,
Wo ich die Wälder nicht mehr fand
Hüt ich den letzten Baum.
Da singt kein Vogel. Nur der Wind.
Und Sand macht meine Augen blind.
Vielleicht nimmt einmal doch ein Kind
Mich mit in seinen Traum.

~Peter Härtling

Weinwanderung in Stuttgart-Uhlbach

•27. August 2009 • 1 Kommentar

Vorletztes Wochenende war ich ein bisschen auf dem Weinwanderweg in den Weinbergen um Uhlbach unterwegs. Und danach gabs natürlich ne leckere Weinprobe!

IMG_7293_1

IMG_7242

IMG_7271

Literaturprojekte im Internet

•25. August 2009 • Kommentar schreiben

Bücherläden gehören definitiv zu meinen Lieblingsorten. Ich liebe es, stundenlang in Buchgeschäften zu stöbern, Klappentexte zu lesen, schöne Bildbände vorsichtig aufzuschlagen, mir gedanklich Listen zu erstellen, welche Bücher ich als nächstes lesen will, und bei möglichen Kaufkandidaten schon mal die ersten paar Seiten zu überfliegen.
Ganz andere Möglichkeiten bietet das Internet: verschiedenste literarische Projekte und eine sich täglich vergrößernde Auswahl von Kurzgeschichten, Essays, Hörbüchern und Gedichten von bekannten und unbekannten Autoren. Auch hier kann man nach Lust und Laune stöbern, und sich neue Ideen und Lust auf Literatur und den nächsten Besuch im Bücherladen holen.

Ein sehr interessantes Projekt im Internet ist zum Beispiel dieses hier:
www.dreiundzwanzigvierzig.de/

In diesem Projekt soll ein sogenanntes „kollektives Gedächtnis“ erstellt werden. Hierzu ist jeder Besucher der Seite aufgerufen, einen kurzen Beitrag über eine besondere Erinnerung verfassen und sie einer Uhrzeit zuzuordnen. Abrufbar ist die Erinnerung dann aber nur wenn man genau zu der zugeordneten Uhrzeit auf die Seite kommt. So soll laut Einführung „ein Tag in vieler Leben“ entstehen; jedes Mal wenn man auf der Seite vorbeisurft, kann man neue Erinnerungen entdecken.
Besonders interessant finde ich, dass man nur zu den jeweils bestimmten Zeitpunkten auf die Beiträge zugreifen kann. Nicht viel anders ist ja auch unser eigenes Empfinden von Zeit: unsere Wahrnehmung des Jetzt dauert ja bekanntlich nicht länger als ein paar Minuten, bevor die eben abgelaufene Zeit als Vergangenheit verbucht wird und wir ein neues Jetzt wahrnehmen, und auf das vorherige Jetzt keinen Einfluss oder Zugriff mehr haben.
Und auch unser Gedächtnis funktioniert so ähnlich: wir haben ja auch nicht ständig und beliebig die Möglichkeit auf alle unsere Erinnerungen zuzugreifen, sondern oft bedarf es eines auslösenden Moments, der in uns eine bestimmte Erinnerung hervorruft. Andere Erinnerungen wollen einem einfach manchmal partout nicht einfallen (besonders in Prüfungssituationen), sie verschwinden für vielleicht längere Zeit oder sogar für immer.
Ein intelligent gemachtes und interessantes interaktives Projekt also, bei dem es sich lohnt, ab und zu mal vorbei zu schauen, oder selbst einen Beitrag zum großen Erinnerungsmosaik zu leisten.

Film: Maria, ihm schmeckt’s nicht!

•21. August 2009 • Kommentar schreiben

Der Film erzählt die Geschichte der Hochzeit vom Deutschen Jan mit der Halbitalienerin Sara.  Der italienische Vater der Braut lässt es sich nicht nehmen, die Hochzeit in seinem kleinen Heimatort Campobello in Süditalien auszurichten, wo dann auch prompt der eher zurückhaltende Jan mit der riesigen, temperamentvollen italienischen Familie von Sara zusammenprallt. Probleme machen ihm neben der chaotischen italienischen Bürokratie auch seine Meeresfrüchteallergie und ein großes grünes Gummikrokodil im Schlafzimmer…
Wer jetzt sofort an My Big Fat Greek Wedding denken muss, liegt gar nicht so falsch. Die etwas überspitzten Charaktere und die lustigen, absurden Situationen, die aus den Sprachproblemen und kulturellen Unterschieden entstehen, erinnern teilweise schon sehr stark daran. Der große Unterschied ist aber, dass Maria, ihm schmeckt’s nicht! über bloßen Slapstick und oberflächliche Witze hinauskommt, und auch etwas tiefgreifendere Probleme anspricht. Jans eher lustigen Schwierigkeiten werden immer wieder die Probleme des italienischen Vaters gegenübergestellt, sich entgegen aller Vorurteile und Rassismus in Deutschland einzuleben. Dadurch erhält der Film eine ernsthafte Note und gewinnt im Vergleich zu My Big Fat Greek Wedding deutlich an Tiefe und Menschlichkeit.

Alles in allem ein sehr unterhaltsamer, positiver und lustiger Film, der sich anzusehen lohnt, wenn auch das Thema nicht gerade neu ist.

maria_ihm_schmeckts_nicht_plakat_1
Copyright Constantin Film

Jethro Tull in Rottweil

•20. August 2009 • Kommentar schreiben

Das Konzert war super, ich war total begeistert! Am besten haben mir das glasklare, meisterhafte Flötenspiel von Ian Anderson gefallen. Unglaublich wie präzise er Flöte spielt, und was für unterschiedliche Töne er dem Instrument entlocken kann! Wirklich schade war allerdings, dass seine Stimme nicht sehr gut wirkte, weil sie im Vergleich zu den Instrumenten zu leise gemischt war. Aber auch die anderen, fast alle schon etwas in die Jahre gekommenen Bandmitglieder haben hervorragend gespielt, vor allem natürlich Martin Barre an der E-Gitarre. Fasziniert hat mich die große Bandbreite verschiedener Instrumente die im Laufe des Auftrittes so rausgeholt wurden: musikalisch perfekt eingesetzt wurden neben den üblichen Instrumenten auch noch Bongos, Mundharmonika, Xylophon… Sehr gut hat mir auch die Vorband gefallen, Saori Jo, die teilweise alleine, teilweise schon mit Bandmitgliedern von Jethro Tull gesungen und Keyboard gespielt hat. Es war also kein völlig getrennter Act, sondern hat ganz gut zum Hauptact übergeleitet.
Das Konzert hat sich wirklich gelohnt: die technisch hervorragende Musik von Jethro Tull wirkt einfach am besten laut und live! So kann man am besten alles um sich herum vergessen und ganz in die Musik eintauchen.

Sowas kann youtube leider nicht mal annähernd wiedergeben. Hier trotzdem ein Video von Jethro Tulls Rock-Interpretation von Bachs ‘Suite in E Minor for Lute’, mit viel Flöte .

Jethro Tull im “Kraftwerk” in Rottweil

•19. August 2009 • Kommentar schreiben

Die Band Jethro Tull ist wirklich ein Phänomen: sie besteht schon so lange, hat schon so viele Songs rausgebracht, und wird trotzdem nie langweilig. Meine Eltern sind schon seit den 70er Jahren große Fans von dieser Musik, und auf den Musikgeschmack meiner Eltern kann ich mich immer verlassen … Ich kenne kaum eine Band, deren Lieder so vielseitig sind . Der Name Jethro Tull gibt sozusagen eine Garantie für anspruchsvolle, rockige Musik auf höchstem Niveau.

Besonders liebe ich die langsamen, balladesken Stücke mit den extravaganten, rockigen Flöteneinlagen von Ian Anderson. Aber auch seine Stimme ist ein echtes Highlight! Mein aktueller Lieblingssong: Reasons for Waiting. Wegen der wunderschönen Lyrics und dem Rhythmus und den Flöteneinlagen und überhaupt…

Ich bin gespannt auf heute abend!

„Reasons For Waiting“

What a sight for my eyes to see you in sleep.
Could’ve startled the sunrise hearing you weep.
You’re not seen, you’re not heard
but I stand by my word.
Came a thousand miles
just to catch you while you’re smiling.

What a day for laughter and walking at night.
Me following after, your hand holding tight.
And the memory stays clear with the song that you hear.
If I can but make the words awake the feeling.

What a reason for waiting and dreaming of dreams.
So here’s hoping you’ve faith in impossible schemes,
that are born in the sigh of the wind blowing by
while the dimming light brings the end to a night of loving.

Literaturtage in Konstanz

•14. August 2009 • Kommentar schreiben

IMG_3907

… habe ich mir schon in meinen Kalender eingetragen – da freue ich mich jetzt schon drauf! Literatur satt :-)

www.literaturtage-konstanz.de

Regen…

•8. August 2009 • 1 Kommentar

IMG_1349

Regen, Regen, Regen… eigentlich steht heute abend das Seenachtsfest auf dem Programm, aber es regnet schon den ganzen Tag, wer weiß ob es rechtzeitig zum Feuerwerk aufhört…. Ein ruhiger Nachmittag, ich sitze mit einem spannenden Buch auf dem Sofa.  Wenn man im Trockenen ist, ist Regen eigentlich ganz schön: an der Regenrinne läuft das Wasser entlang und trommelt auf die Steine unten mit einem gleichmäßigen, monotonen Rythmus,  so gleichmäßig dass man fast vergisst dass es Wasser ist. Das Rauschen der Autos auf dem Asphalt, und das leise Geräusch von den vielen tausend Regentropfen, die in diesem Moment auf den Hof, das Dach des Fahrradstandes, auf die Straße, auf die  Regenschirme fallen. Kleine Tropfen hängen am Balkongeländer, wie angeklebt, nur selten wagt es einmal einer, sich fallen zu lassen.
Nach stundenlanger Regenhintergrundmusik wird es draußen endlich etwas heller und der Trommelrythmus langsamer. Vielleicht gehe ich doch noch aufs Seenachtsfest; hoffentlich zünden die Raketen nach so viel Regen.

den Sommer genießen…

•1. August 2009 • Kommentar schreiben

„Ich sauge den Sommer in mich ein wie die Wildbienen den Honig“, sagte Ronja. „Ich sammle mir einen großen Sommerklumpen zusammen, und von dem werde ich leben, wenn… wenn es nicht mehr Sommer ist. Und weißt du, woraus der besteht?“ Und sie erzählte es Birk. „Es ist ein einziger großer Kuchen aus Sonnenaufgängen und Blaubeerreisig mit reifen Beeren und Sommersprossen, die du auf den Armen hast, und abendlichem Mondschein über dem Fluss und Sternenhimmel und Wald in der Mittagshitze. Voll von Abendlicht auf den Fichten und kleinen Regenschauern und all so was. Und voller Eichhörnchen und Füchse und Hasen und Elche und dazu alle Wildpferde, die wir kennen. Und auch noch unser Schwimmen und Reiten im Wald, ja, da hörst du, daß mein großer Kuchen aus allem besteht, was Sommer ist.“

~ Astrid Lindgren, Ronja Räubertochter


Tschüß Schnuffelchen!

•20. Juli 2009 • Kommentar schreiben

Und schon wieder steht ein Abschied bevor: ich trenne mich von meinem geliebten alten, riesigen, weißen, mehr oder weniger treuen, gemütlichen, schnellen, spritsaufenden Auto. Wer schon einmal einen Saab gefahren ist, weiß was ich meine…!  mein treues Schnuffelchen hat mich bis ins hohe Alter von 288.000 km begleitet. Das heißt, er hat eine Strecke hinter sich als hätte er mehr als 7mal die Erde umrundet!
Von manchen wurde er als Kreuzfahrtschiff bezeichnet, andere nannten ihn schlicht „Faß ohne Boden“ ;  von mir und den meisten Mitfahrern und Fans wurde er liebevoll „Schnuffelchen“ genannt. Komisch dass man ein altes Auto so liebgewinnen kann, aber wir sind zusammen so viel in der Weltgeschichte rumgegondelt, das schweißt eben zusammen. Ab und zu hat er auch schlapp gemacht, wie das Autos mit vielen Kilometern eben so machen – aber letztendlich ist und bleibt so ein Saab doch ein Traumauto :-)

Leider wurden seine Schwächen in letzter Zeit unbezahlbar :-( deswegen muss er nächste Woche einem quietschegelben Opel Corsa weichen. Ich werde ihn vermissen!

für Verliebte!

•9. Juli 2009 • 1 Kommentar

Habe ich gerade beim Surfen im Internet gefunden. Das Fotobuch „Romance“ von Chris Craymer, eine sehr einfühlsame, fröhliche, intime, romantische, natürliche Fotoserie von verliebten Pärchen. Macht Spaß anzusehen!

bookpage-81

bookpage-28

bookpage96

Wörter der Woche

•9. Juli 2009 • Kommentar schreiben

Mein Unwort der Woche ist „Schienenersatzverkehr“. Wenn man viel mit der Bahn unterwegs ist, muss man manchmal starke Nerven haben. In der letzten Woche sind zwei Züge kurzfristig ganz ausgefallen, es gab reihenweise Verspätungen und ich habe mehrere Stunden stehend, auf dem Boden sitzend und auf den unbequemen Klappstühlen verbracht. Und es gab einen „Personenschaden“, wie das immer so schön ausgedrückt wird. 300 Personen auf dem Bahnhof in Vaihingen, ohne irgendeine Information außer „Zug endet hier“. Nach einer dreiviertel Stunde kommt ein einziger Bus. Der Busfahrer, der gefragt wird, wie viele Personen in seinen Bus passen, antwortet gar nicht erst, sondern fängt angesichts der Menschenmenge nur an zu lachen.

Mein Lieblingswort diese Woche kam von einem etwa dreijährigen Mädchen vor dem Bäcker. Die Kleine hatte gerade einen Teil ihrer Brezel auf den Boden fallen lassen und sagte dazu nur: „Sseiße!“

Vincent Van Gogh-Ausstellung in Basel: Zwischen Erde und Himmel. Die Landschaften

•7. Juli 2009 • Kommentar schreiben

Am Sonntag vormittag war ich in der Vincent Van Gogh Ausstellung im Kunstmuseum Basel. Der Eintritt ist ziemlich teuer (selbst Studenten zahlen 18Fr., regulär 28Fr.), aber diese Ausstellung ist es definitiv wert. Aus der ganzen Welt wurden Bilder von Van Gogh zusammengetragen, darunter auch viele seiner bekanntesten Werke. Die Ausstellung ist ganz gut aufgebaut: die Infotafeln sind in riesiger Größe und in zwei extra Räumen angebracht, sodass der Besucher alle nötigen Informationen schon vor dem Betrachten der Bilder bekommen kann. So kann man sich in der Ausstellung ganz auf das Betrachten der Bilder konzentrieren.Die verschiedenen Lebensabschnitte Van Goghs und seine Schaffensphasen werden sehr anschaulich dargestellt.

Die Bilderauswahl konzentriert sich auf seine Landschaftsgemälde, es werden jedoch auch einige Selbstportraits und Portraits gezeigt. Besonders bemerkenswert sind für mich Van Goghs Bilder aus seiner Zeit in Arles und Saint-Rémy. In dieser Zeit entwickelte Vincent Van Gogh seine individuelle Handschrift: die typischen Strudel und geschwungene Linienführung. Diese Bilder könnte ich ewig anschauen: hier kann das Auge auf Reisen gehen und den wunderschönen harmonisch geschwungenen Linien folgen.

Ich kann diese Ausstellung nur empfehlen. Der einzige Kritikpunkt ist, dass es so voll war und man sich teilweise seinen Platz vor den Bildern ein bisschen erkämpfen musste. Aber man bekommt einen guten Überblick über den Künstler und die Entwicklung seiner Arbeit, die Ausstellung ist gut aufgebaut, und außerdem bietet sie eine wahrscheinlich einmalige Chance, so viele Werke von Van Gogh in einer Ausstellung zu erleben.

IMG_6688

Auch die Innenstadt von Basel hat einiges zu bieten. Leider war mein Rundgang nur sehr kurz, aber immerhin konnte ich einen Blick in den Innenhof des Roten Rathauses werfen, der mir sehr gut gefallen hat. Das Rathaus stammt vom Beginn des 15.Jahrhunderts, und im Innenhof kann man einige sehr schön renovierte Fresken sehen. Es hat sich auch gelohnt zum Münsterplatz hochzusteigen: von dort hat man eine schöne Aussicht auf den Rhein, und man kann sich auch gleich noch den Kreuzgang des Münsters anschauen.

heute morgen…

•1. Juli 2009 • 3 Kommentare

musste ich richtig früh aufstehen.  Dafür wurde ich aber mit einer Wahnsinnsaussicht vor meinem Fenster belohnt!

guten Morgen!

„Krimi-Lesungen und Wengertergeschichten“ mit Dietz-Werner Steck und Felix Huby

•30. Juni 2009 • 2 Kommentare

Die Lesung von Dietz-Werner Steck alias Tatort-Kommissar Bienzle und Drehbuchautor Felix Huby letzten Samstag im Weinbaumuseum in Uhlbach war wirklich sehr gelungen. Die beiden lasen abwechselnd aus Hubys Krimi-Kurzgeschichten und kurze Episoden vom Wengerter „Eugen“ vor. Eine durch und durch schwäbische Veranstaltung also. Die Geschichten nahmen typisch schwäbische Eigenschaften wie Sparsamkeit, Bauernschläue und natürlich die Mundart aufs Korn. Wie auch die Tatorts, wars auch diesmal eher gemütlich schwäbisch als fürchterlich spannend.  Für einen lustigen, gemütlichen Abend mit gutem Wein also genau richtig. Hubys Texte sind gut, mit viel Witz bringt er das typisch Schwäbische genau auf den Punkt, und Steck interpretierte sie humorvoll und mit viel schauspielerischem Engagement. Sein schauspielerisches Können zeigte sich vor allem in den schnellen Wechseln zwischen den Rollen des ruhigen, beobachtenden Kommissar Bienzle, dem rechthaberischen, geizigen Wengerter Eugen, und der schlauen Wengerterfrau Elisabeth, die er alle drei überzeugend und sehr schwäbisch rüberbringen konnte.
Schee wars!

Stadtgeschichten

•20. Juni 2009 • 2 Kommentare

Ich liebe es, Menschen zu beobachten. Jeden Morgen und Abend stehe ich am Stuttgarter Hauptbahnhof und beobachte das große Gewusel.
Businesstypen mit Laptop unter dem Arm, Touristen mit Fotoapparat,  Schüler mit Rucksack, Obdachlose mit Bierflasche in der Hand, gestylte Businessfrauen mit hochhackigen Schuhen, Frauen mit Shoppingtüten, wichtige Typen mit Handy am Ohr, Eltern mit Kindern, gemächliche Schlenderer, Reisende mit Koffer in der Hand, Hetzer mit panischem Blick auf die Bahnhofsuhr, bettelnde Punkkids: einer hat den Aufdruck „Saufen, Schlafen, Ficken, nicht zur Arbeit gehen“ auf dem T-Shirt und Stecknadeln im Ohr, eine Frau mit Leopardenleggings und pinkem T-Shirt, Menschen mit Coffee-to-go auf dem Weg zur Arbeit, eine laut schwatzende Schulklasse auf Klassenfahrt mit genervtem Lehrer beim Umsteigen, ein abgerissener Mann mit ungepflegtem Bart und ohne Schuhe, ein wütender Typ am Fahrkartenautomat, 3 kichernde Mädels mit zu engen Röhrenjeans auf dem Weg zum Shoppen, und so viele andere,  die zielstrebig ihrer Wege gehen, die einen schneller, die anderen langsamer, manche alleine, andere zu zweit oder zu dritt. Individualität, die sich in der Masse verliert.
Die Stadt erträgt sie alle.

Weinbau um Stuttgart

•17. Juni 2009 • 2 Kommentare

Damit ihr auch wisst, was ich im Moment so treibe:
Zur Zeit beschäftige ich mich mit dem Weinbau der Region Stuttgart. Zu diesem Thema ist besonders das Weinbaumuseum in Stuttgart-Uhlbach sehenswert. Das Museum ist in der Alten Kelter in Uhlbach untergebracht, und allein das Gebäude ist wirklich sehenswert! Und man kann natürlich so einiges über den Weinbau in der Region Stuttgart lernen. Hier ein paar Fotos aus dem Museum:

Ich werde noch zum Weinexperten :-) Hier ein paar interessante Fakten, die sicherlich jeden Weintrinker aus Süddeutschland interessieren dürften :-)

Die Weinbautradition in der Region Stuttgart lässt sich bis auf die Römerzeit zurückverfolgen.  Der eher karge Boden und das sonnige Klima sind ideal für den Anbau von Wein. Auch das ganze Mittelalter hindurch wurde Wein in dieser Region angebaut und war sogar die Haupterwerbsquelle für die meisten Stuttgarter Bauern. Wie extensiv der Weinbau im Mittelalter um Stuttgart herum betrieben wurde zeigt ein Verbot aus dem 14. Jahrhundert, in dem die weitere Ausweitung von Rebflächen verboten wurde, um die Lebensmittelversorgung nicht zu gefährden. Allerdings wurde zu dieser Zeit eher auf Masse statt Klasse gesetzt: die Trauben wurden bis zum letzten Tropfen ausgepresst, wie die Technik mancher noch heute erhaltenen Rebpressen belegen. Zeitweise gab es tatsächlich mehr Wein als Wasser: eine Stuttgarter Chronik von 1386 belegt die Verwendung von Wein statt Wasser für Mörtel beim Hausbau.

Auch heute gibt es in Stuttgart noch viele Genossenschaften und private Winzerbetriebe.  Sogar mitten in der Innenstadt, ganz in der Nähe des Hauptbahnhofes, befinden sich Rebanbaugebiete! Tatsächlich ist Stutgart die einzige Großstadt mit einem eigenen städtischen Weingut (in Cannstadt).

Die lange Tradition des Weinbaus und Weintrinkens wird auch heute noch fleissig aufrecht erhalten: auf vielen Weinfesten, Weinlokalen und Besenwirtschaften und natürlich dem jährlich im August/September stattfindenden Stuttgarter Weindorf, wo an 120 Ständen der gute Trollinger, Lemberger, Dornfelder, Riesling und Müller-Thurgau ausgeschenkt wird.

Und jetzt noch was für Tatort-Freunde: Im Uhlbacher Weinbaumuseum findet nächsten Sa (27.6.) um 19:30 eine Lesung von Dietz-Werner Steck alias Kommissar Bienzle und Drehbuchautor Felix Huby statt. Gelesen werden Krimi- und Wengertergeschichten! Karten gibts auf www.stuttgart-tourist.de

Wer mehr über Wein erfahren will, sollte sich mal das Uhlbacher Weinbaumuseum anschauen:
www.stuttgart-tourist.de/DEU/freizeit/weinbaumuseum.htm

neues Design

•15. Juni 2009 • Kommentar schreiben

heute gibts vorerst nur ein neues Design. Berichte aus Stuttgart folgen bald! :-)

Tschüß Konstanz, Hallo Stuttgart!

•8. Juni 2009 • Kommentar schreiben

Meine tolle Zeit in Konstanz geht leider (vorerst) dem Ende zu: mein Praktikum in Stuttgart beginnt am nächsten Montag. Ich bin sehr gespannt, und werde sicher viel neues lernen!!

Ich werde meine Freunde hier in Konstanz sehr vermissen! Vielen Dank für eine tolle Zeit! ich werde sicher oft zu Besuch kommen…

Hier eine kleine Auswahl Fotos von Konstanz, dem Bodensee und der Umgebung

Arbeitseinsatz in Kroatien

•5. Juni 2009 • Kommentar schreiben

Diesmal war die Reise nach Veli Iz (ein sehr kleines Dorf auf einer sehr kleinen Insel vor Zadar) nicht nur reines Vergnügen! Der Bauch der Yacht Calvin musste zuerst abgeschliffen und dann mit mehreren Schichten Farbe und Antifouling gestrichen werden. Nicht gerade angenehme Arbeit, aber es gab trotzdem ein paar schöne Momente: obwohl das Dorf sehr klein ist, gibt es ein paar sehr gute Lokale, in denen wir beinahe jeden Abend riesige Fleisch- bzw Scampiplatten essen konnten. Und die einzige Eisdiele im Ort wurde ebenfalls mehrmals von uns heimgesucht :-) Auch der kleinen Kapelle oben auf dem Berg, von der man eine wunderschöne Aussicht auf das Dorf und aufs Meer hat, haben wir wieder einen Besuch abgestattet. So allmählich fühle ich mich fast schon zuhause auf dieser Insel :-)

Leider wurde der Aufenthalt auch nicht gerade von gutem Wetter begleitet, und so sind wir nach drei Tagen Dauerregen etwas früher zurück gefahren, was wirklich schade war.
Hier ein paar Impressionen von dem gemütlichen kleinen Ort:

Prüfungen…

•1. Mai 2009 • Kommentar schreiben

So, alle Prüfungen bestanden!  bin jetzt offiziell Master of Disaster :-)

Jetzt werde ich mich erstmal dieses Wochenende zurückzulehnen und mich gründlich ausschlafen und natürlich auch kräftig feiern, bevor es dann mit der Jobsuche losgeht…

.

img_57141

Im Appenzeller Land…

•8. April 2009 • Kommentar schreiben

Manchmal muss man nicht weit weg fahren, um etwas Anderes zu sehen. Am Sonntag war ich mit meinen Freunden im Appenzeller Land wandern. Das Appenzeller Land ist die nördlichste Bergkette der Alpen, deren höchster Berg der Säntis mit ca 2500 m Höhe ist. Zur Zeit sind die Wanderwege auf die höheren Berge aber noch wegen Schnee gesperrt, deshalb haben wir uns eine Tour in niedrigerer Lage ausgesucht: zum Seealpsee.  Obwohl nur ca 1 Stunde Fahrzeit entfernt, erschien es mir wie eine andere Welt. Hier hatte der Frühling noch nicht Einzug gehalten, und wir sind den ganzen Tag durch teilweise kniehohen Schnee gestapft. Das Wetter hat aber mitgemacht, und die teilweise bedrohlich aussehenden Wolken sind glücklicherweise an den Bergen hängen geblieben. Obwohl das Wandern im Schnee manchmal anstrengend war und wir alle nasse Füße hatten, war es dennoch ein unvergesslicher Ausflug. Die Aussicht auf die umliegende Gebirgskette ist einfach fantastisch. Die Unmittelbarkeit dieser mächtigen Berge gibt einem das Gefühl, selbst ganz klein zu sein; und auch Probleme und sogar der Prüfungsstress erscheinen in einem anderen Licht …

img_54461

Den Seealpsee kann man zur Zeit unter dem Schnee nur erahnen…

img_55431

img_52931

Im Tal war doch schon ein bisschen Frühling …

der Frühling ist endlich da….

•16. März 2009 • 1 Kommentar

Jetzt ist der Frühling wohl nicht mehr aufzuhalten! :-)

img_47613

~

img_4747cr2

~

img_4673

free coffee

•9. März 2009 • Kommentar schreiben

Bin in der Endphase meiner Masterarbeit und komme daher leider nicht dazu, hier viel zu schreiben. Aber heute lasse ich euch wenigstens an meinen tiefsinnigen Gedanken teilhaben, die mir während dem Schreiben so kommen:

I wanna live in a place where there’s free coffee…:-)

~

Wortwolken

•22. Februar 2009 • 1 Kommentar

habe ein wunderbares neues Spielzeug entdeckt.

So sieht That’s me aus wenn man es bei www.wordle.net eingibt:

That's me

That's me

der Soundtrack zu diesem Wochenende

•22. Februar 2009 • Kommentar schreiben

endlich mal wieder Snowboarden :-)

•20. Februar 2009 • Kommentar schreiben

Am Mittwoch war ich zusammen mit zwei Freunden zum Boarden auf dem Feldberg. Es stellte sich heraus, dass wir dafür den besten Tag der Woche erwischt haben, denn nach den Schneefällen am Montag und Dienstag gab es dann am Mittwoch traumhaften Pulverschnee und außerdem noch strahlenden Sonnenschein und einen Wahnsinnsblick über den Schwarzwald und die ganze Alpenkette. Meine Befürchtungen, ich könnte nach 3 Jahren Pause das Boarden verlernt haben, stellten sich als unbegründet heraus. Offenbar ist es mit dem Boarden wie mit dem Fahrradfahren: man verlernt es einfach nicht. Und so konnte ich wie gewohnt im Affentempo den Berg hinunterheizen :-) denn die beste Balance stellt sich bei mir immer in hohem Tempo ein. Boarden ist wie fliegen, nur viel schöner!!
Das Skigebiet ist zwar nicht so groß auf dem Feldberg, aber für einen Tag war es genau richtig. Weil die Schulferien noch nicht angefangen hatten, mussten wir auch nicht lange am Lift anstehen, und konnten die Zeit umso besser auf der Piste nutzen. Nur schade, dass meine Kamera zu unhandlich ist, um sie mit auf die Piste zu nehmen. Aber, das schöne Kitzeln im Magen und den Fahrtwind bei der Abfahrt kann man eh nur schwer mit einem Foto ausdrücken :-)

Abends war ich dann ziemlich platt. Nach einem Tag auf der Piste stellt sich bei mir immer diese besonders angenehme Schwere ein, die man immer bekommt wenn den ganzen Tag in der Kälte war. Muskelkater hatte ich am nächsten Tag natürlich auch, und zwar nicht zu knapp, aber das war es absolut wert!

these are stormy days…

•11. Februar 2009 • Kommentar schreiben

2009_02_11_wolkenformationen-15

Die letzten Tage waren stürmisch! Das ständige Wolkenspiel am Himmel war beindruckend, wenn man es denn bei der Kälte lange draußen ausgehalten hat…

The Rasmus live!

•6. Februar 2009 • Kommentar schreiben

und so war das Konzert: Die Parkplatzsuche in Zürich hat sich als ziemlich kompliziert herausgestellt, und dass Zürich ausschließlich aus Einbahnstraßen besteht hat die Sache natürlich auch nicht gerade vereinfacht….aber nach einer Stunde hatten wir endlich einen Parkplatz gefunden und konnten uns auf den Weg in das Hotel machen in dem The Rasmus spielen sollte.  Die Lokation war sehr angenehm, nicht so groß, und auch nicht so voll, das hat für eine sehr entspannte Atmosphäre gesorgt. Und dann kamen sie endlich…. die Show war super, und die Band hat auf der Bühne eine sehr sympathische Austrahlung! Ihre Musik gehört ja sowieso zur Kategorie „am-besten-wenn-laut-und-live-noch-toller“, und dementsprechend haben sie natürlich so richtig gerockt… besonders toll war natürlich „in the shadows“, bei dem Lied hat wirklich der ganze Saal getobt, und „guilty“ und „live forever“ und „first day“ etc. etc….  ein rundrum geniales Konzert also!

The Rasmus in Zürich

•5. Februar 2009 • Kommentar schreiben

Heute abend ist es endlich so weit! ich verlasse meinen Schreibtisch mit der Masterarbeit für einen Abend und fahre nach Zürich um The Rasmus life zu sehen. Ich bin sehr gespannt und werde morgen berichten!

hier schon mal zur Einstimmung, bevor ich mich auf die Suche nach einem Gothic-Outfit mache :)

•30. Januar 2009 • Kommentar schreiben

..

img_2005a
„…perhaps tomorrow I will invent Chicago and Jesus Christ and the history of the moon. Just as I have invented you, dear reader, while lying here in the afternoon sun.“
~ Pricksongs and Descants

Baby, you can sleep while I drive…

•29. Januar 2009 • Kommentar schreiben

ein Lied, das mich immer an meine Schulzeit erinnert … damals hab ich das immer im Auto gehört.  Wie gemacht für alle, die manchmal das dringende Bedürfnis haben, einfach ins Auto zu steigen um davonzufahren…

coffee, anyone?

•29. Januar 2009 • Kommentar schreiben

Dieses Foto ist während einem Tagesausflug letzten  Sommer nach Zürich entstanden. Nach einem ausführlichen Stadtrundgang brauchten wir erst einmal eine Pause, die wir dann am Zürisee mit einem vorzüglichen Espresso genossen haben …

2008_08_05_zurich-rahmen

~

* One journey ends with a sip and another begins… *


nochmal ein Photo

•27. Januar 2009 • Kommentar schreiben

eine U-Bahnstation in Prag :-) so langsam steige ich hinter die Bildbearbeitung von Photoshop, und die Bilder sehen dann auch wirklich so aus wie ich es mir vorstelle. Freue mich übrigens über Kommentare zu meinen Fotos! img_2499

schreiben…

•27. Januar 2009 • Kommentar schreiben

so, da geht es ja schon los, was schreibe ich nur? heute hat mich die Muse noch nicht geküsst, leider auch was den Fortschritt meiner Masterarbeit angeht…

eigentlich hat der ganze Tag schon nicht gut angefangen: bin um 5:15 Uhr aufgestanden, da ich Frühschicht habe. Leider war es ganz umsonst, denn im Werk ist was schief gelaufen und ich wurde um 6:30 Uhr direkt wieder nach Hause geschickt.  Ein Kollege meinte nur: „vielleicht ist das Bett ja noch warm…“ das Bett war zwar noch warm, aber dank des vielen Kaffees war es nicht so einfach wieder einzuschlafen…

Mal sehen was der Tag sonst noch bringt!

In Ermangelung eines kreativen Schreib-Flashes müssen nun halt Pearl Jam herhalten: mein Lieblingslied im Moment:

Spaziergang zur Reichenau

•26. Januar 2009 • Kommentar schreiben

img_4255

*

Vor zwei Wochen war es wegen den andauernden Minusgraden möglich, über den zugefrorenen Gnadensee zur Insel Reichenau zu laufen. Für mich war das besonderes Erlebnis, denn ich bin vorher noch nie über einen zugefrorenen See gelaufen. Es war wirklich toll, mit der wunderschönen Aussicht auf die diesige Reichenau auf dem Hinweg, und auf ein Glas heißen Glühwein auf dem Rückweg. Letzteres hat sich dann leider doch nicht erfüllt, denn der Stand des Glühweinverkäufers auf dem Eis ist offensichtlich nur am Wochenende aufgebaut.  Es sind auch ein paar schöne Fotos entstanden an diesem Tag, da ich zur Belustigung meiner Freunde erst mal mit der Kamera im Schilf untergetaucht bin :-)

*

img_4346

noch mehr Lesestoff!

•26. Januar 2009 • Kommentar schreiben

Philosophisch/literarischer Chat um 03:30 in der Nacht:  habe soeben meine Liste der noch zu lesenden Bücher dramatisch erweitern müssen!!

-Tucholsky: Die Brennende Lampe

-Bukowsky: Flinke Killer

-Iceberg Slim: Pimp

leider wird es noch ein bisschen dauern, bis ich damit anfangen kann. Im Moment ist noch Paul Auster dran, dessen Werk ich gerade für meine Masterarbeit nach Metafiktionalität untersuche…

The first entry…

•26. Januar 2009 • 1 Kommentar

img_22282So, der erste Eintrag auf meine eigene Seite, die ich einfach mal erstellt habe, ohne zu wissen in welche Richtung das gehen soll. Wahrscheinlich hauptsächlich um zu postponen, denn im Moment schreibe ich an meiner Masterarbeit und suche ab und zu mal nach Ablenkung … Zum Einstand habe ich direkt den Header eingerichtet, damit ich mich hier auch zu Hause fühle: Das Foto ist im Hochsommer am Bodensee entstanden, nach einer Tageswanderung in der Marienschlucht, und steht für mich für einen wunderbaren, sonnigen, lustigen Sommertag mit meinen Freunden. Und ein bisschen Sommer kann ja nie schaden :-)

img_2263bearb